Presseartikel Benecke-Kaliko

Benecke-Kaliko AG verkauft Benoac-Anteile

Hannover, im März 2010 Johnson Controls hält künftig 89,6 % der Anteile • Alle 60 Arbeitsplätze in Peine bleiben erhalten

Die Benecke-Kaliko AG, Hannover, verkauft ihre Beteiligung an der Benoac Fertigteile GmbH, Peine, an die Johnson Controls Fibrit GmbH & Co. KG, Grefrath. Der neue Mehrheitseigentümer, der bislang 4,8 % der Anteile hielt, übernimmt die 84,8 % der Benecke-Kaliko AG. Weiterer Miteigentümer bleibt das japanische Unternehmen INOAC Corporation mit Firmensitz in Nagoya, das 10,4 % besitzt. Der Kaufvertrag wurde am 17. März 2010 unterschrieben. Vorbehaltlich der Zustimmung durch das Kartellamt, soll der Eigentümerwechsel Mitte des Jahres vollzogen werden.

„Wir optimieren mit dem Verkauf unser Produktportfolio und konzentrieren uns künftig ganz auf unser Kerngeschäft mit Folien für die Automobilindustrie“, begründet Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG, den Verkauf. „Benoac ist technologisch führend und profitabel und verfügt zudem über einen erfahrenen Mitarbeiterstamm.“

Die Benoac Fertigteile GmbH fertigt am Standort Peine mit 60 Mitarbeitern Oberflächenmaterialien für Instrumententafeln von Automobilen, so genannte Slush-Häute. Sie werden über Zulieferer wie Faurecia, Johnson Controls, Magna und Visteon an die Automobilhersteller Audi, Ford und Volkswagen geliefert.

 

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