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Benecke-Changshun stellt Pasten jetzt selbst her
Benecke-Kaliko News
Hohe Transportkosten, lange Lieferzeiten und wegen der dadurch verursachten Alterung auch instabile Farben bei den Pigmentpasten – damit hat ein Team im Werk Zhangjiagang aufgeräumt.
Bislang wurden Pigmentpasten für Zhangjiagang im Werk Hannover gemischt und gemahlen, in Trommeln verpackt und nach China verschifft. Das dauerte insgesamt mehr als zwei Monate. Außerdem wurden dabei die gesamten in den Pasten enthaltenen Weichmacher ebenfalls auf große Reise geschickt, obwohl es die gleichen Stoffe auch vor Ort im chinesischen Werk gibt. Das trieb die unnötigen Kosten zusätzlich in die Höhe.
Nach einem halben Jahr hat es das sechsköpfige Projektteam bei Benecke-Changshun geschafft, alle dort relevanten Farbpasten vor Ort herzustellen, basierend auf dem Original-Farbsystem von Benecke-Kaliko. „Die Pigmente werden der chinesischen Vertretung des Original-Lieferanten beschafft“, berichtet Projektleiter Carl Lu. „Bei uns werden sie mit den eigenen Weichmachern gemischt und gemahlen.“ Zunächst wurden die Kundenfreigaben für einige Kernprodukte eingeholt, anschließend für den Rest. Jetzt im September wird auch das begleitende Qualitätsmanagement sichergestellt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: rund 1,5 Millionen Renminbi (150.000 Euro) Einsparung pro Jahr – und das bei einem deutlich stabileren, weil frischeren Produkt.
Stehend von links nach rechts: Richard Tian, Tony Tao, Lee Chen
Vordere Reihe von links nach rechts: David Gu, Jerry Cheng, Carl Lu